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Systemvorraussetzungen:

Ab Pentium III, AMD Duron or Athlon
128MB RAM
250W Netzteil
AGP 2.0 slot
17 MB - 50 MB HDD Platz
CD-ROM or DVD-ROM drive
Windows 98, ME, 2000, XP,
NT4.0. (Service Pack 5 oder 6)
VGA Monitor


PNY Verto GeForceFX 5200

Im Rahmen unserer Grafikkartentests haben wir uns für Euch die PNY Verto GeForceFX 5200 mit 128 MB angesehen. Dem einen oder anderen dürften PNY Technologies bereits ein Begriff als treuer und enger Partner von NVIDIA sein. In diesem Zusammenhang bietet die Firma für jedes Einsatzgebiet passende Produkte mit GeForce FX-Chips an. Für den kleinen Geldbeutel also den Low-Cost-Bereich gibt es aus dieser Reihe Grafikkarten mit dem kleinen GeForce FX Chip dem 5200. PNY bietet dabei die Karten sowohl als AGP- als auch als PCI Modelle an, lediglich die Ultra-Karten sind nur als AGP-Modell erhältlich.

Die PCI Modelle sind durch die langsamere Schnittstelle allerdings rund 30% langsamer als ihre AGP Brüder und Schwestern, dafür passen sie aber auch problemlos in Büro PCs oder ältere PC Modelle bei denen man nicht auf 3D Anwendungen verzichten will.

Die Karte kostet im Handel rund 120 Euro und kommt mit zwei VGA-Ausgängen, einem S-Video-Ausgang und per Adapterkabel auch einem Video-Eingang. Dadurch eignet sie sich auch hervorragend um mehr als zwei Monitore an einem Computer zu betreiben. Für den etwas dickeren Geldbeutel gibt es auch noch 5600, 5800 oder gar 5900 Modelle.

Verto ist lateinisch und bedeutet umwandeln, wollen wir also unsere Erfahrungen in diesen Testbericht umwandeln. Denn schon gleich nach dem Auspacken weiß die Karte zu gefallen, modebewusst wie man Frankreich nun mal ist spendierten PNY seiner AGP 8X-GeForce FX 5200-Karte ein lila-farbenes Board, trés chic!

Die Karte ist recht kompakt und verfügt über einen recht kleinen aber breiten silbernen Lüfter mit passiven Kühlelemente und einem zusätzlichen Ventilator. Die 3.6ns schnellen Speichermodule sind nicht extra gekühlt Die Karte wird von Haus aus nicht so heiß wie Ihre großen Brüder. Durch ihre kompakte Bauart passt die Karte somit problemlos auch in ältere Rechner, dementsprechend einfach gestaltete sich auch der Einbau in unseren Tests.

Der Grafikchip selbst ist mit 250 MHz getaktet und unterstützt natürlich die DirectX-9-Schnittstelle von Microsoft. Aus Preisgründen sorgen nur vier anstatt acht Pixel-Pipelines für Performance. Bei der 3D-Leistung bot die Karte ordentliche Ergebnisse. Zwar sind teilweise Karten wie GeForce Ti48000 bei aktiviertem AA und AF noch schneller als GeForce FX5200 Karten, allerdings beherrschen diese nicht DirectX9-Features wie Pixel Shader 2.0+ oder Vertex Shader 2.0+. Der FX 5200-Chip ist zu abgespeckt, um auch noch mit Anti-Aliasing und anisotropischen Filtering zu recht zu kommen.

Die Geforce FX 5200 von PNY kann aber aufgrund ihres moderaten Preises von knapp 100 Euro durchaus als Einsteigerkarte empfohlen werden. Wer nicht gerade die ganze Zeit Unreal 2 in der höchsten Auflösung spielen will und sich eher als Gelegenheitsspieler sieht, den erwartet eine sehr gute 2D-Bildqualität und eine akzeptable Spieleleistung in mittleren Auflösungen. Auch bei der Wiedergabe von z.B. DVDs aktueller Kinofilme könnte die Karte in Punkto Bildqualität und Performance gefallen.

Im Lieferumfang ist eine Treiber-CD mit Detonator-Treibern, ein mehrsprachiges Handbuch, ein TV-Out- und ein S-Video-Kabel und außerdem der 3D-Rollenspielkracher Morrowind The Elder Scrolls 3 enthalten. Die Garantie beträgt fünf Jahre. Die Karte schafft Auflösungen von 2048 x 1536 x 32 bpp bei 85Hz sowie 1600 x 1200 auf TFTs.

Patrik Dominik Hodapp