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Systemvorrausetzungen:

Freier AGP Slot mit 4x bzw. 8x Unterstützung, CD-ROM, 32 MB RAM, 30 MB HDD, Windows 98, ME, NT, 2000 oder XP



Albatron 128MB GeForce FX5600P Turbo

Vor kurzem hatten wir über das GeForce Ti4800 SE Model „Medusa“ von Albatron berichtet. Seit dem ist einige Zeit vergangen und nVidia hat mit seinen neuen GeForce FX Chips die nächste Generation der GeForce Ära eingeleitet. Kein Wunder das sich die Kartenhersteller über die günstigen FX Chips dieser Reihe freuen. Auf genau dieser Chip Generation basiert auch diese Karte hier. Sie kann nicht mit HighEnd Chips der Radeon 9800er Reihe mithalten ist aber eine gute Alternative für kleinere Geldbeutel und speziell für Upgrades von Rechnern mit den veralteten Radeon 900 Pro oder nVidia GeForce 4 MX440 Karten wärmstens zu empfehlen. Die leistungsstärksten Grafikchips kommen alle samt entweder von ATI oder nVidia und hören auf die Namen Radeon 9700 und 9800 Pro oder GeForce 5800/5900 Ultra.

Die GeForce FX 5600/5600 Ultra Chips unterscheiden sich von der GeForce 4 Titanium Reihe vor allem durch das schneller Anti-Aliasing (damit wir dem gefürchteten Treppeneffekt zu Leibe gerückt) und den schnelleren anisotropischen Filter. Die CineFX Engine und unterstützt natürlich schon die DirectX 9 Schnittstelle von Microsoft sowie OpenGL 1.4. Diese Engine beinhaltend schon die neuen Pixel Shader 2.0 sowie Vertex Shader 2.0. Besagter anisotropischer Filter bewirkt eine adaptive Eliminierung von Verzerrungen, die entstehen wenn sich eine strukturierte Oberfläche nahezu senkrecht zum Blickwinkel des Betrachters befindet. Dies geschieht indem analysiert wird, wie stark die Verzerrungen wahrscheinlich ausfallen werden und der Filter dementsprechend proportional angewendet wird.

Die 5600er Karten beherrschen im Gegensatz zu Ihren kleineren Vettern der 5200er Reihe die Intellisample-Technologie. Damit wird eine höher auflösende Version jedes einzelnen Bildes erfasst, dann in der Größe angepasst und schließlich neu gesampelt für die Bildschirmausgabe. Diese Einstellungen kann man komfortabel über die Systemsteuerung vornehmen und so auch ältere bereits installierten Spiele verbessern.

 

 

 


 


Das bedeutet dass an und für sich jeder Antialiasing-Modus bei jeder Auflösung ohne jede Performance-Einschränkung möglich ist und somit eine stark verbesserte Bildqualität ohne Einbußen in der Frame-Rate!

Der technische Fortschritt in der Entwicklung von Grafikkarten wird meiner Meinung nach nur bedingt von den HighEnd Modellen bestimmt, sondern viel mehr vom Mainstream, denn kaum ein Homeuser kauft sich alle paar Monate das neuste Modell für mehrere hundert Euro, so dass der Marktwert der Low-End Karten hier sicherlich eine wichtige Rolle spielt. nVidia hat in dieser Hinsicht sicherlich noch etwas mehr Spielraum was für viele Käufer den Ausschlag zum Kauf geben gegenüber einer ATI Radeon Karte geben dürfte, da der GeForce FX 5200 bzw. 5600 als kostengünstig in der Herstellung gilt.

Die hier getestete Albatron GeForce FX5600P Turbo verfügt über 128MB DDR RAM, der Memory Bus arbeit mit 128bit, die Engine Clock mit 325MHz und der RAMDAC mit 400MHz. Als maximal mögliche Auflösung gibt Albatron 2048x1536 mit 75 Hertz an. Die Karte kann als AGP 4x oder natürlich auch schon im aktuellen 8x Modus betrieben werden. Dieser beherrscht AGP Texturing und Fast Writes.

Sie verfügt über einen VGA Ausgang und einen TV-Ausgang die auch im Dualview Modus betrieben werden können. Für TFT Monitore steht ein DVI Anschluss zur Verfügung. Im Lieferumfang ist neben den gebundelten Spielen Serious Sam und Motocross Mania auch WinDVD Creator enthalten.

Patrik Dominik Hodapp