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Excelstor J360

Excelstor sind auf dem deutschen Markt noch nicht so bekannt wie z.B. Western Digital, Seagate, Maxtor, oder IBM bzw. Hitachi. Doch genau deren Lizenz, nämlich die der Hitachi Deskstar 180GXP nutzt Excelstore für Ihre J3 Serie.

Werfen wir einen Blick die Platte von Excelstor, bei dem von uns getesteten Modell handelt es sich um eine 60 GB Platte mit dem Formfaktor 3.5 und einem ATA 100 IDE Interface.

Es gibt von dieser J3 Serie Modelle mit verschiedenen Kapazitäten wie 20, 30, 40 und 60 MB. Welches Modell man explizit vor sich hat erkennt man an der Modellnummer, diese setzt sich aus der Zeichenfolge J2 nebst dem verfügbaren Speicherplatz der Platte zusammen. Das J steht für die Jupiter Familie von Excelstor und die beiden letzten Zahlen spiegeln die Kapazität in GByte wieder.

Alle diese Platten werden mit einem Cache von 2048 KByte als 2 MB und besagtem Ultra-ATA/100 Interface ausgeliefert.

Der Lizenzgeber Hitachi hat seinen neuen Modellen aber einen 8 MB Cache verpasst, was sich dann doch in der Performance z.B. beim Kopieren widerspiegelt.

Unsere Testplatte, wie auch die anderen Modelle, greift auf die Daten der Magnetscheibe mit 7200 U/Min. zu. Dabei erreichte die Platte durchweg sehr ordentliche Ergebnisse und kann sich dabei auch durchaus mit dem Lizenzgeber und seiner maximalen Tranferrate von 55 MByte/s messen, allerdings mit deutlichen Abstrichen in der mittleren Zugriffszeit.

Das Ergebnis bei allen Tests und bei allen Zugriffszeiten war im Vergleich aber nie entscheidend schlechter als bei anderen Bewerbern im 7200er Bereich. Für die Excelstor Platten spricht auch Ihr deutlich günstiger Preis und die Verwendung der erprobten Hitachi Deskstar 180 GXP Lizenz. Ein bisschen Schade ist nur, dass es die Platte nicht mit mehr als 60 GB gibt, denn wir alle wissen wie schnell diese voll sein können!

Patrik Dominik Hodapp