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HITACHI IC35L120-AV-V2-07-1

Hinter diesem Kürzel verbirgt sich eine 120 GB Platte mit Formfaktor: 3.5 und einem ATA 100 IDE Interface. Doch nicht nur das das kleine Speicherplatzwunder hat auch noch 8 MB Cache und setzt Hitachis Tradition der preisgekrönten Deskstar-Serie fort. Die Platten sind aus Aluminium gefertigt

Wie auch bei allen anderen Komponenten haben sich die Festplatten rapide weiterentwickelt. Um mit dem heutigen Standard von schnellen Prozessoren, Speicher und damit natürlich auch schnelleren Anwendungen mitzuhalten hat man das Servo-System verbessert und den Platten einen größeren Cache spendiert.

Damit hat die IC35L120-AV-V2-07 genügend Performance und Power um in aktuellen HighEnd Systemen eingesetzt zu werden. Mit 120 MB hat sie ebenfalls genüg Kapazität für aktuelle und aufwendige Audio/Video-Anwendungen oder Spiele. Die Platte kam in unseren Tests auf eine Gesamtkapazität von 123,5 GB.

Erfreulich ist dabei auch der geringe Geräuschpegel, dank des Flüssiggelagerten FDB-Motors. Diese Motoren setzten gleichzeitig auch die Anfälligkeit des Laufwerks gegenüber Erschütterungen herunter. Was im Ruhezustand zu einer Stossfestigkeit von 300g führt.

Das Laufwerk ist dabei so leise. Das Leerlaufgeräusch beträgt 30db und bei Last wurden es in unserem Test auch nie mehr als 41dB. So dass es in unseren Tests praktisch unmöglich war die Platte selbst neben den leisesten CPU-Lüftern zu hören – Kompliment! Ein integrierter Temperatursensor sichert wichtigen Daten, in unseren Tests wurde das Laufwerk 22.1 Grad Celsius warm und liegt damit zwar noch unter aktuellen SCSI Laufwerken aber dennoch recht hoch, in einem gut ventilierten System sollte das aber keine Probleme verursachen.

Die Performance der Platte kommt von den 7200 U/Min, mit denen Daten gelesen bzw. geschrieben werden. Laut dem Hersteller beträgt die durchschnittliche Zugriffszeit 8.5 Millisekunden, dies wurde auch in unserem Test bestätigt. Die interne Datentransferrate liegt 699 Mbit/s. Das kommt unter anderem auch durch Tagged Command Queuing (TCQ) – eine Art intelligenter Suchvorgang. Jedes Kommando, das vom Prozessor an den Zwischenspeicher der Platte geht – hier also an unsere 8 MByte Cache, bekommt einen so genannten Identifier. Dadurch werden die Suchprozesse optimiert und somit Kopfbewegungen verringert – heißt im Klarzeit: Kürzere Suchzeiten!


Erhältlich ist die Platte als 180 GB und als 120 GB Modell mit 2 oder 8 MB Cache. Der Name der Platte ist wie oft logisch zusammengesetzt. Dabei steht IC für IBM Corporation, trotz der Übernahme durch Hitachi, 35 steht für den Formfaktor 3.5 und L bezeichnet das 1 Zoll hohe Lownoise Gehäuse. Was dann kommt sind drei Ziffern für die Kapazität und AV verweist auf das Ultra-ATA-Interface. V2 ist ein Code von Hitachi, 07 gibt die Drehzahl von 7200 U/min an. Die letzte Ziffer im Plattennamen sagen wie viel Cache die Platte hat, „-0“ steht dabei für die 2 MB Version während „-1“ die 8 MB Version ausweist. Die 8 MB Modelle haben außerdem 3 Jahre Garantie von Werksseite. Natürlich verfügt die Platte auch über S.M.A.R.T- Selbstdiagnose!

Fazit: Die Platte lag bei allen unseren Tests im oberen Feld, lediglich Platten mit 10.000 u/min konnten die Werte wesentlich toppen, im Bereich der 7200er Platten ist die Hitachi IC35L-120-AV-V2-07-1 wärmstens zu empfehlen. Sie garantiert schnellen Datenzugriff und ist für schnelle HighEnd Systeme hervorragend geeignet.

Patrik Dominik Hodapp