PC  
 
Counter Strike -
Source


Entwickler:

Valve

Erschienen bei:
Vivendi Universal

Das wohl meistgespielte, vieldiskutierte Online-Action-Spiel Counter Strike bekommt mit der Veröffentlichung von Half Life 2 einen neuen grafischen Schliff. Das Spiel ist bisher nur auf der DVD von Half Life 2 zu erhalten.

Natürlich muss sich der Spieler zuerst, falls nicht schon vorhanden, beim sogenannten Steam einen Online-Account anlegen. Nachdem die Anmeldung mit Registriernummer über die Bühne gegangen ist, wählte ich das aufgemotzte Counter Strike, welches den Beinamen Source trägt, aus. Auf meinem Bildschirm erschien nun die Meldung: Die Spieldaten werden aktualisiert. Mmm, eigentlich kein Fehler, allerdings wurde mir bei der verbleibenden Zeit fast 70 Minuten angezeigt. Tja, so entschied ich mich spontan, meinen PC alleine arbeiten zu lassen. Nachdem ich dieses Update überstanden hatte, war ich extrem neugierig.

Schon der erste Blick ließ mich erstarren, denn die Entwickler haben grafisch gesehen wirklich eine Schippe draufgelegt. Auf jeden Fall gilt es, sich nun wieder für eine der beiden Seiten zu entscheiden. Entweder zu den Polizisten oder Terroristen. Eine wichtige Frage war auch, wie viele Maps und vor allem welche sind mit an Bord. Leider sind es nur ganze neun Karten, und mein geliebtes cs_miltia ist nicht dabei. Dafür sind cs_italy, beide cs_dust-Karten, cs_office, cs_prodigy und weitere vier. Neben der Grafikseite, bei welcher die Texturen richtig gut verfeinert worden, haben die Entwickler auch die Soundkulisse verbessert. So kommen diese nun klar und deutlich rüber. Kein nervigen Geräusche oder ähnliche Begleiterscheinungen. Die neue Grafikengine bringt auch ein wenig Leben in die Bude. So rollen Autoreifen oder andere Dinge durch die Gegend und vermitteln dem Counter Strike-Spieler damit noch mehr Realismus.

Selbstverständlich sollte Euer Rechner schon mit guter Hardware bestückt sein, sonst habt Ihr natürlich gewisse Einbußen, was die Framerate betrifft. Bei den Waffen hat sich nichts verändert. Ach ja, hätte ich beinahe vergessen, denn Counter Strike Source hat keinen Einzelspieler-Modus. Also nicht wie bei Condition Zero, bei welchem man schön im Offline-Modus sich durch die Karten ballern konnte. Mir persönlich gefällt das neue Counter Strike Souce schon gut. Es sieht einfach zeitgemäßer aus. Stellt sich nur die Frage, lohnt sich Counter Strike Source? Wer auf die verbesserte Grafik und den Sound verzichten kann, der kann getrost bei den alten Versionen bleiben, denn beim Taktieren und Schiessen hat sich, und wie auch, nichts geändert. Ihr seid immer für den Abzug zuständig. Trotz allem sollte jeder Counter Strike-Fan die neue Version zumindest einmal angespielt haben. Immerhin sind in den cs_dust-Karten nette Palmen untergebracht. Ein wenig Feuern unter Palmen, das hat doch was….

Michael Birkle

Systemvoraussetzungen:
Windows 98/00/ME/XP
Prozessor mit 1,2 GHz
256 MB RAM
4,5 GB Festplattenspeicher
DVD-Laufwerk
DirectX7-kompatible Grafikkarte
Internetverbindung DSL
Soundkarte