PC  
 

Die Geheimnisse
der Spiderwicks

Preis: ca. EUR 30,-

Entwickler:
Stormfront Studios

Erschienen bei:
Vivendi Games

Noch vor dem Filmstart von „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ bringt Sierra das gleichnamige Spiel raus. Ob die Spielumsetzung des erfolgreichen Buches und bald vielleicht auch Filmes gelungen ist, werde ich hier darlegen.

Beim ersten Start fällt die eigenartig gewählte Menü Steuerrung auf, bei der man die „Löschen“ Taste benutzt um zurückzukommen sowie die Bild-Ab Taste um zu blättern. Das Spiel setzt mit einem Filmausschnitt an der Stelle an wo die drei Spiderwick Kinder Jared, Mallory und Simon mit ihrer Mutter in das alte Haus ziehen. Im Spiel selbst bekommt man keinen festen Charakter zugewiesen, sondern spielt mit der Zeit alle der drei Kinder sowie einen kleinen Wichtel. Der erste Charakter ist der technikbegeisterte Jared, mit dem die erste Aufgabe darin besteht, die WASD Steuerung kennen zu lernen sowie das Haus zu erkunden. In der Küche findet man eine dünne Wand.

Man bekommt den Auftrag, sich einen abgebrochenen Besenstiel zu besorgen und diese aufzuschlagen. In einer geheimen Bibliothek findet man dann ein Buch welches Jared in einer Video Sequenz in einer Nacht durchliest. Im Buch ist die Rede von einem Wichtel, der im Haus wohnt und bei entsprechender Behandlung zum Freund wird. Die erste etwas anspruchsvollere Aufgabe ist es, ein Haus für den Wichtel zu finden, da man seine, in einem Aufzug aufgebaute Behausung beim Wand aufschlagen zerstört hat. Der erste Ausgang aus dem Haus folgt. Im prächtigen Garten findet man auch nach einer kurzen Suche ein Vogelhäuschen, das man dann in der Bibliothek aufstellt. Der Wichtel zeigt sich ein erstes Mal und Jared gewinnt in einer Videosequenz mit einem Keks das erste Vertrauen des kleinen Wesens.

Die nächste Aufgabe muss man mit dem Wichtel erledigen. Erstmals kommt man in Kontakt mit Gegnern (Kakerlaken), diese vernichtet man, indem man mit Rechtsklick in den Zoom Modus geht und sie mit einer Stecknadel abwirft. Mit dem kleinen Wichtel kommt bei mir nach dem doch eher langweiligen Spielanfang, das erste Mal der Spielspaß auf. So wird Spiderwicks für mich doch noch zu einem lustigen Adventure Spiel. Zu der Grafik ist zu sagen, dass sie sehr der Harry Potter Grafik ähnelt. Allerdings zielt dieses Spiel auch nicht auf die Hardcore Gamer Gruppe ab, welche immer aktuelle Hardware am Start hat, sondern auf Familien und Kinder. Der Schwierigkeitsgrad ist auf jeden Fall kindertauglich und fordert auch das kleine Gehirn mit den Rätseln, die es immer zu lösen gibt. Die USK ist meiner Meinung zu hoch angesetzt. Meiner Meinung nach wären 8 Jahre trotz dem Geheimnisvollen und dunklen Ambiente ausreichend.

Fazit: Nach einem eher langweiligen Start ist die Spielumsetzung des Films doch noch gelungen und es baut sich doch noch Spannung und Spaß auf. Der Schwierigkeitsgrad stellt für ältere und geübte gar kein Problem da. Das einzige was ich an diesem Spiel auf Dauer zu bemängeln habe ist die Grafik, die längst nicht mehr aktuellen Hardware Standards entspricht.

Timo Windschall

Systemvoraussetzungen:
Windows XP
CPU 1,5 GHz
512 MB RAM
800 MB Festplattenspeicher
3D-Grafikkarte