PC  
 

The Elder Scrolls V:
Skyrim

Preis: ca. EUR 40,-

Entwickler:
Bethesda Softworks

Erschienen bei:
Bethesda Softworks

Die Elderscrolls sind mir seit Daggerfall ein Begriff, erstmals richtig gespielt habe ich damals Morrowind und Oblivion hätte eigentlich das Rollenspiel für mich sein können, hätte man am Ende das Balancing nicht total vermasselt.

So war Dragon Age: Origins das bisherige Highlight in meiner langen Rollenspieler-Karriere, die damals mit „The Bard´s Tale“ begann. Ähnlich wie mein allererstes RPG zeichnet sich aber auch Dragon Age durch „Schlauchlevel“ und vorgegebene Pfade aus. So richtig frei bewegen konnte man sich erstmals in Thunderscape und perfektioniert hat Bethesda das Ganze mit Fallout 3. Kein Wunder, dass auch Skyrim aus dieser Werkstatt stammt.

Ich muss lange zurückdenken, um mich an so viel Vorfreude wie beim Betrachten der ersten Trailer Anfangs dieses Jahres zu erinnern und das fertige Produkt übertrifft diese Erwartungen noch. Schon das Intro und die plastisch dargestellte Drachenstatue verzaubern einen, was dann folgt sorgt für einen weit offenen Mund – auf grafisch allerhöchstem Niveau wird eine Landschaft und ein nordisch-mittelalterliches Dorf dargestellt. Das Abenteuer beginnt, die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Wie immer in der Elder Scrolls Reihe startet man auch diesmal als Gefangener, eine Hintergrundstory zu den Umständen gibt es nur sehr bedingt, man ist beim Grenzübertritt festgenommen worden und nun auf dem Weg zum Schafott. Hier würde ich mir persönlich ein bisschen mehr wünschen, andererseits ist es aber auch interessant, dass so jeder Spieler seiner eigenen Phantasie freien Lauf lassen kann. Im Laufe des Spiels wird dann schnell klar, dass man ein „Drachengeborener“ ist und die Sprache der Flugechsen versteht. Damit nicht genug, denn man scheint auch der einzige zu sein, der es mit den feuerspeienden Weltenfressern aufnehmen kann – denn diese sind zurückgekehrt und der Protagonist muss nun die Welt retten. Mehr wollen wir gar nicht über die Story verlieren, steigt einfach direkt selbst ein und genießt die Freiheit, die Oblivion bietet. Ohne Klassenwahl kann man zaubern, kämpfen, stehlen, kochen, schmieden oder handeln – auch ist es wieder möglich, zum Werwolf oder Vampir zu werden oder sich diversen Vereinigungen anzuschließen. Wenn Ihr passionierte Rollenspieler seid, dann führt kein Weg an Himmelsrand vorbei.

Patrik „Shoran“ Hodapp

Dualcore-CPU 2,0 GHz, 2048 MB RAM , Windows XP oder höher (32- oder 64-bit) , DirectX 9.0c - kompatible Grafikkarte mit 512 MB RAM, DirectX 9.0c, 7 GB Festplattenspeicherplatz