PC  
 

Mage Knight Apocalypse

Preis: ca. EUR 40,-

Entwickler:
Namco Bandai

Erschienen bei:
Deep Silver

Zusammen mit Dawn of Magic erreichte die Redaktion dieser Titel. Auf der Packung steht „Mix aus ’Diablo 2’ und ’World of Warcraft’“ – na da darf man ja mal gespannt sein, dachte ich mir. Zumal es sich offensichtlich auch um eine Umsetzung des Tabletop-Spiels ’Mage Knight’ handelt – also liegt hier ein RPG Konzept zu Grunde.

Es kommt dann wie es kommen muss, oder besser was kommen muss, nämlich ein schönes Intro, wo man uns erzählt von einem Krieg zwischen Zwergen und Atlanteanern, von einem geheimnisvolle Beschützer namens Solonavi und einer Heldengruppe. Mysteriös und zugleich informativ, das Ganze. Nun haben wir die Qual der Wahl, wir müssen uns nämlich einen Helden greifen, mit dem wir dann in die Geschichte, die uns eben erzählt wurde, eintauchen können um just dort die Hauptrolle zu übernahmen. Zur Wahl stehen fünf Charaktere mit ganz unterschiedlichen Merkmalen, Outfits und Aussehen. Lecker anzusehen ist die leicht geschürzte Schattenkämpferin – eine Mischung aus Assassine, Nekromantin und Vampir – oder lieber der Drakonier – schuppenschwänziger Drache mit Hang zu Feuer-, Eis-, Luft- oder Erdzaubereien? Weniger exotisch Gesinnte greifen zum Elfen-Paladin oder zur Druiden-Amazone, für den ordentlichen Bums sorgt der Schwarzpulver-Zwerg.

Natürlich habe ich mich für die Schattenkämpferin entschieden, einer Mischung aus Blood Rayne und Xena. Anschliessend habe ich Ihr dann noch in der 3D Ansicht eine neue Frisur spendiert und die Augenfarbe geändert – dann kann es losgehen. Die Spielwelt kann dann durchstreift werden und ein Tutorial erklärt zu Anfang alles, was ein Abenteurer wissen muss. Und das ist nicht wenig, denn die Feinde in Mage Knight Apocalypse haben es in sich. Der Skill-Erwerb und die Verbesserung der selbigen läuft übrigens nach dem Prinzip, das wir auch schon von Dungeon Siege kennen - nur durch Einsatz der Skills werden sie mächtiger und höherstufige Varianten werden verfügbar. Alles im allem, ist Mage Knight Apocalypse recht gut gelungen und macht später, wenn sich einem weitere Helden anschliessen, Spaß. Ein Minuspunkt ist nur die Grafik, die ein bißchen an ältere Low-Budget Spiele erinnert und durchaus besser sein könnte – wen das aber nicht stört, der hat auch ohne Eye-Candy eine Menge Spielspaß.

Patrik Hodapp

Systemvoraussetzungen:
Windows XP/2000
CPU mit 1,8 GHz
512 MB RAM
128 MB Grafikkarte
DirectX-kompatible Soundkarte
Mindestens 6,5 GB freier Festplattenspeicher
Internetzugang für Multiplayerspiele