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Microsoft
Windows 7 Home
Premium

Preis: ca. EUR 100,-

Erschienen bei:
Microsoft

First of all vielen Dank an der Presseservice von Microsoft für das Testmuster von Windows 7 Home Premium. Windows 7 ist das neue Flagschiff von Microsoft. Nachdem es seit der Katastrophe Windows 98/ME eigentlich kontinuierlich aufwärts ging setzt Windows 7 die positive Entwicklung von XP und Vista fort. Das gute an Windows XP war der geringe Speicherverbrauch, dafür war Vista wesentlich stabiler. Windows 7 packt diese Tugenden nun endlich in ein Betriebssystem.

Windows 7 Home Premium ist ähnlich wie Vista wieder sehr benutzerfreundlich ausgefallen. so dass Aktionen wie das Einrichten eines Heimnetzwerks oder die gemeinsame Nutzung der Lieblingsfotos, -videos und -musikstücke ein Kinderspiel wird. In Augenblicken lässt sich ein Heimnetzwerk aufbauen oder z.B. eine NAS-Platte integrieren. Das neue Menü "Freigeben für" ermöglicht die schnelle Freigabe einzelner Dateien. Der Begriff Heimnetzwerk ist neu und diese Heimnetzgruppe ist kennwortgeschützt. Einer Heimnetzgruppe beizutreten ist in jeder Edition von Windows 7 möglich. Das Erstellen einer Heimnetzgruppe ist jedoch nur in den Editionen Home Premium, Professional und Ultimate möglich. Wie bei Vista wird auch bei Windows 7 wieder Wert auf Multimediaunterstützung gelegt.

So kommt auch hier das Windows Media Center wieder frei Haus. Damit können dann spielend leicht TV-Sendungen angeschaut, angehalten, zurückgespult und aufzeichnet werden. Erstmals unterstützt das Media Center übrigens nativ DVB-S – eine tolle Nachricht für Besitzer von Sat-Karten. Der Desktop von Windows 7 erinnert stark an Windows Vista, neu ist allerdings die verbesserte Taskleistenvorschau, die Möglichkeit, noch größerer Symbole und vor allem das Anheften von Programmen an die Taskbar. Die nun förmlich zur "Superleiste" mutiert ist. Schon unter Windows 95 hat die Taskleiste als Ausgangspunkt zum Starten von Programmen und Umschalten zwischen Fenstern gedient. Unter Windows 7 wurde die Taskleiste daher komplett neu gestaltet, damit Sie noch mehr Aufgaben erledigen kann. Sie ist ansprechender, kann besser angepasst werden und vereinfacht das Multitasking. Die verbesserte Taskleiste verschafft mit Hilfe der neuen Vollbild-Vorschaufenster schnellen Überblick. Dabei helfen auch Sprunglisten. Über die in Windows 7 neu eingeführten Sprunglisten gelangt man nun direkt zu den Dokumenten, Bildern, Songs oder Websites, die man öfters nutzt Zum Öffnen einer Sprungliste klickt man auf der Taskleiste von Windows 7 einfach mit der rechten Maustaste auf ein Programm. Der Inhalt einer Sprungliste hängt vom Programm ab. In der Sprungliste für Internet Explorer 8 werden häufig besuchte Websites angezeigt.

Windows Media Player 12 enthält häufig abgespielte Musiktitel. Der Desktop lässt sich ebenfalls kreativ personalisieren und bleibt auch einfach „sauber“ bzw. aufgeräumt. Windows 7 bietet drei einfache und dennoch leistungsfähige neue Funktionen, die wie folgt bezeichnet werden: Aero Shake, Aero Peek und Snap. Soll heißen, wenn man das aktuelle Fenster z.B. schnappt und schüttelt werden automatisch alle anderen Fenster minimiert. Etwas her machen auch die neuen Designs und Desktophintergründe, die nun als Desktopdiashow angezeigt werden können. Für mich ein herausragendes Feature, bringt es doch Abwechslung in die Desktoplangweile. Es gibt also viele Features die den Kauf von Windows 7 absolut rechtfertigen, dass für uns aber wichtigste ist die Leistungsverbesserungen Windows 7 ist schneller geworden. Das merkt man vor allem beim schnellen Wechsel in und aus dem Energiesparmodus, dem kleineren Speicherbedarf und der schnelleren Erkennung von USB-Geräten. Ganz signifikant wird das auch beim Starten und Herunterfahren von Windows 7 – teilweise unter 30 Sekunden vom Einschalten des Rechners waren wir in Windows 7 angemeldet und arbeitsbereit. Erfreulich ist auch, dass ältere System, die z.B. mit Vista große Geschwindigkeitsprobleme hatten, nun Windows 7 benutzen können. Windows 7 ist darauf ausgelegt, verlangsamende Hintergrunddienste nur dann auszuführen, wenn sie benötigt werden, es benötigt auch weniger Arbeitsspeicher als Windows Vista: Eine weitere versteckte Optimierung, mit der die Gesamtleistung gesteigert werden kann.

Erhältlich ist Windows Home Premium in 32 und 64 bit. Wir empfehlen die 64bit Version, da ein 64-Bit-PC größere Datenmengen verarbeiten kann. Da mehr RAM (4 GB und mehr) verwendet werden kann, kann ein 64-Bit-Computer schneller reagieren, wenn Sie viele Programme gleichzeitig ausführen.

Systemvoraussetzungen:
64 Bit (x64) Prozessor mit 1 GHz; 2 GB RAM; 20 GB freier Festplattenspeicher; DirectX-9-fähige Grafikkarte mit 128 MB VRAM (für Aero-Design), WDDM 1.0 oder höher; DVD-ROM-Laufwerk

Zusätzliche Systemanforderungen für einzelne Features:
Internetzugriff (möglicherweise fallen hierfür Gebühren an); je nach Auflösung ist für die Videowiedergabe zusätzlicher Speicher und eine erweiterte Grafikhardware erforderlich; für einige Funktionen von Windows Media Center wird ggf. ein TV-Tuner sowie zusätzliche Hardware benötigt; Windows Touch und Tablet PCs setzen speziell dafür bestimmte Hardware voraus; Heimnetzgruppe setzt ein Netzwerk sowie PCs voraus, auf denen Windows 7 ausgeführt wird; für die DVD-/CD-Erstellung ist ein kompatibles optisches Laufwerk erforderlich; BitLocker erfordert TPM 1.2; BitLocker To Go erfordert ein USB-Flashlaufwerk; der Windows XP-Modus erfordert zusätzliche 1 GB RAM, 15 GB zusätzlichen verfügbaren Festplattenspeicher sowie einen Prozessor, der die Hardwarevirtualisierung mit aktivierter Intel V- oder AMD-V-Technologie unterstützt; für die Musik- und Soundwiedergabe ist ein Audioausgabegerät erforderlich

Patrik Hodapp