PSP  
 
Burnout Dominator
Preis: ca. EUR 45,-

Entwickler:
Criterion

Erschienen bei:

Electronic Arts


Eigentlich sollte Burnout Dominator gleichzeitig Mitte März mit der Playstation 2-Version erscheinen, doch aus unbekannten Gründen erscheint es nun mit einer zweimonatigen Verspätung. Hoffen wir, dass dies kein schlechtes Omen darstellt und der neue Teil genauso gut ist wie sein Vorgänger Burnout Legends, welcher zum Start des Handhelds erschien.

Steht diese Rennserie doch für pures Geschwindigkeitsgefühl und vor allem für spektakuläre Unfälle, welche sich im nachhinein noch als nützlich erweisen. Dazu jedoch später mehr, denn als ich die ersten bewegten Bilder erblickte stieg mein Adrenalin-Spiegel wieder in die Höhe. Geschwindigkeit pur! Natürlich dürfen wir uns auch hier in die Welt-Tour stürzen. In dem Herzstück des Spiels steckt eigentlich alles drin was ein PSP-Rennfahrer sich wünscht. Verschiedene Rennklassen, Strecken sowie jede Menge an Events.

Selbstverständlich werden auch die Multiplayer-Fahrer bedient. Im lokalen Netzwerk können bis zu sechs Spieler ein Rennen durchführen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Party-Spiel. Hier lässt sich ein Rennen mit bis zu drei Spielern durchführen. Und das besondere daran ist, mit nur einer PSP. Entscheidet Euch z.B. „Wer fährt die schnellste Runde“. Nun darf jeder der drei Spieler die Runde fahren und gewonnen hat derjenige, der eben diese schnellste Runde gefahren ist. Cooles Feature! Im Hauptmenü befindet sich noch der Modus „Rekordbrecher“. Wie der Name schon sagt, könnt Ihr hier jede freigespielte Strecke mit einer Bestzeit versehen.

Auch in Burnout Dominator sind wieder alle Statistiken wie z.B. Trophäen, Fortschritt und vieles weitere mehr einzusehen. Somit könnt Ihr genau Euren Fortschritt erkennen. Es lassen sich auch Videos und weitere Dinge freispielen. Ihr merkt schon, dass das neue Burnout Dominator sehr umfangreich ausgefallen ist. Doch wollen wir nun zu den Neuerungen kommen. Zum Ersten haben uns die Entwickler neue Events geschenkt. Neben den bekannten Events wie Road Rage, Eliminator, Grand Prix, Rennen, Schnellste Runde befinden sich nun der Maniac- sowie der Drift-Modus im Spiel. Beim erst genannten gilt es, so wild wie möglich zu fahren. Fahrt im Gegenverkehr oder führt sonstige gefährliche Manöver aus, um die nötigen Punkte einzustreichen. Bei der Drift Challenge sagt der Namen eigentlich schon alles, denn hier müsst Ihr driften bis der Arzt kommt. Doch Vorsicht, bleibt auf jeden Fall auf der Strasse, denn landet Ihr auf dem Grün zählen die Punkte nicht weiter.

Auch ist es von Nöten, eine gewisse Anzahl an Punkten zu erreichen, um die Fahrzeit zu verlängern. Selbstverständlich sind auch hier wieder die Gold- Silber – und Bronzemedaillen der Lohn für Eure Arbeit. Um natürlich in den Genuss des Geschwindigkeitsrauschs zu kommen gilt es, Eure Boost-Anzeige aufzufüllen. Ist dies geschehen, springt sie über in den Super-Boost. Nun geht die Party erst richtig los. Zündet diesen durch Betätigen der rechten Schulter-Taste und los geht die Burnout-Party. Je länger Ihr damit herumdüst, desto mehr Punkte erhaltet Ihr. Bei der Welt-Tour stehen Euch sieben Renn-Serien zur Verfügung. Jede dieser Serie hat insgesamt 13 Events im Gepäck. Das Ziel sollte nun lauten: Holt bei jedem Event die Goldmedaille! Für jedes abgeschlossene Rennen erhaltet Ihr Dominator-Punkte. Damit erreicht Ihr das Öffnen einer neuen Renn-Serie oder weiteren Dingen.

Auf den Strecken befinden sich noch Spezial-Abkürzungen, welche von Euch geöffnet werden können. Die altbekannten Takedowns sind auch hier wieder im Spiel mit dabei. Womit wir auch schon beim Thema wären, denn solltet Ihr einmal einen Takedown selbst erhalten, habt Ihr die Möglichkeit, Euch bei dem netten Herrn persönlich dafür zu rächen. Dieser wird eingefärbt und wartet förmlich auf Euch. Nichts bleibt eben ungestraft. Bei jedem Crash ist es Euch möglich, die Impact-Time und den Aftertouch zu aktivieren. Somit könnt Ihr vielleicht den einen oder anderen Gegner mit in den Unfall einbeziehen. Auch der Crashbreaker ist ab und an möglich. Der Crash-Modus ist von den Entwicklern völlig aus dem Spiel genommen worden. Bei jeder Renn-Serie gilt es, sich vier Wagen freizuspielen, um zum Schluss die Dominator-Challenge fahren zu können.

Die Streckenauswahl ist reichlich vorhanden, zumal sie auch rückwärts gefahren werden können. Zum Schluß muss ich feststellen, dass die Entwickler Criterion wieder ein exzellentes Rennspiel dieser Serie erschaffen haben. Auch wenn die Ladezeiten zwischen den Events ein wenig lang ausgefallen sind. Das Geschwindigkeitsgefühl ist wie gewohnt atemberaubend. Die Grafik ist für einen PSP-Titel gut geworden, zumal die Engine ohne jegliche Ruckler auskommt. Steuern lassen sich die Boliden ebenfalls prima. Entscheidet Euch für das Steuerkreuz oder den Analog-Stick. Wer schon den Vorgänger mochte, wird Burnout Dominator lieben. Ich denke, dass diese Rennspiel-Serie sicherlich die Referenz unter den Arcade-Racern darstellt. Mehr als nur Probe spielen….

Michael Birkle