PSP  
 

Final Armada
Preis: ca. EUR 45,-

Erschienen bei:
Virgin Games

Die Besiedlung von Tao 459 verlief zu Beginn ruhig. Es war Aufgabe, auf diesem Planeten die Energie in Form von Kristallen abzubauen. Doch dann wurde der Außenposten angegriffen und nachdem man einen in der Nähe befindlichen Kreuzer dorthin schickte, entdeckte man die Alienrasse der Qoarx, die alles auf ihrer Reise durch das All vernichtet. So wurde die Eliteeinheit mit dem Codenamen „Armada“ nach Tao entsandt, um den Planeten zu befreien.

Wenn man das Spiel beginnt, wird man automatisch zum Tutorial geleitet. Es gibt keine Möglichkeit, dies zu umgehen. Es ist aber auch eine sehr gute Möglichkeit, sich mit der  doch etwas ungewohnten Steuerung vertraut zu machen. Die Musik ist wirklich gelungen und schafft eine angenehme Atmosphäre im Spiel. Es lag keine Vertonung der Sprache vor, so dass man die Texte lesen muss, diese Sequenzen kann man auch nicht überspringen.Die Grafik des Spiels ist sehr nett gemacht und auch die Effekt haben etwas, das dem Spiel noch eine besondere Atmosphäre schafft. Auch die Wettereffekte tragen dazu bei.

Im Spiel steuert man ein Bodenfahrzeug, das es in sich hat. Zum einen ist es ein Geländwagen, der mit einem MG ausgerüstet ist. Zum anderen ist es ein Hoverkraft, der mit einem Lasergeschütz bestückt ist. Doch war das noch nicht alles, denn man wird immer durch einen Jet in der Luft begleitet, dem man Befehle geben kann. In Manchen Missionen kann man sich so um das eigentlich kümmern, und seinen Begleiter die Arbeit machen lassen, soweit es möglich ist. Der Spielverlauf ist linear, das heißt nach einer abgeschlossenen Mission wird gespeichert und dann folgt die nächste Missionsbesprechung. Es ist hier nicht möglich auszuwählen, wo man weiter machen möchte. Durch die Missionen gewinnt man Credits, mit denen man in der Basis dann sein Fahrzeug aufbessern kann, sei es mit Waffen- oder Rüstungsupgrade.

Im großen und ganzen muss ich dazu sagen, dass es zwar ein recht interessantes Spiel ist, man doch aber schnell die Lust daran verlieren kann, da es doch immer das Selbe in den Missionen ist: Fahren und Feinde vernichten. Es gibt zwar auch Missionen, in denen man andere Fahrzeuge eskortieren oder einmal ein Gebäude wieder aktivieren muss. Zu den Missionen zählt auch die Einnahme von Gebäuden. Es gibt aber einen Punkt der noch erwähnt werden muss und der doch wieder etwas Leben und Abwechslung in das Spiel bringt und das sind die Bosskämpfe. Bei diesen Kämpfen gehört es nicht nur einfach dazu, drauflos zu feuern, hier ist auch Köpfchen gefragt. Für Freunde einer guten Kampfsimulation ist es aber auf jeden Fall zu empfehlen.


David Thamm