PSP  
 
Shinobido:
Geschichten des Ninja
Preis: ca. EUR 45,-

Entwickler:
Acquire

Erschienen bei:

Sony Computer Entertainment


Die Asuka-Ninjas wachen schon seit Ewigkeiten über Utakata. Sie schützen die Einwohner und sorgen dafür, dass der Krieg nicht in die Stadtmauern eindringt. Sie werden in ganz Japan einerseits gefürchtet und andererseits respektiert.

Nach dem Sieg über Gamuran sorgten sie dafür, dass Fuin No Katana, das mächtige Schwert, das Gamuran zu Fall brachte, in Zukunft unter Verschluss bleibt. Dann widmeten sie sich dem Wiederaufbau von Utakata. Doch die Provinz ist noch geschwächt und das Böse wartet nur darauf, erneut zuzuschlagen und Utakata zu vernichten und die Asuka-Ninja auszulöschen. Das ist die Gesichte und der Hintergrund. Hier beginnt nun die Reise der Ninja. Ein Ninja ist ein lautloser Killer den man nicht sieht und das ist es, was bei diesem Spiel sehr wichtig ist. Leise sein und im Richtigen Moment zuzuschlagen, dann sind die Aufträge ein Kinderspiel.

Man übernimmt die Steuerung von einem Ninja den man sich bei Missionsbeginn auswählt. Im Verlauf des Spiels kann man sich neue Ninjas freischalten. Vor jeder Mission gibt es einen Missionsbildschirm, in dem man mehr Informationen bekommt und sich auch den Ninija auswählt, mit dem man in diese Missionen gehen möchte. Die Missionen werden auf einer Karte ausgewählt. Hin und wieder hat man die Wahl, wie man gehen möchte, doch bringt es einem mehr, wenn man wirklich alle Missionen spielt, da sich so die Charaktere weiter entwickeln. Durch diese Weiterentwicklung bekommt Ihr mehr Lebenspunkte und die Angriffswerte steigen.

Die Missionen sind meist sehr ähnlich aufgebaut. Man dringt in ein Gebiet ein und versucht entweder alle Gegner zu töten oder einen bestimmten Gegner. Hin und wieder muss man auch etwas stehlen. Die Grafik ist sehr interessant und vielversprechend. Die Musik verschafft eine gelungene Atmosphäre. Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig doch hat man diese schnell drauf, wenn man durch die ersten zwei Missionen ist. Zusammengefasst sei gesagt, dass Shinobido ein recht abwechslungsreiches Spiel ist, bei dem es mal nicht darum geht, einfach irgendwo rein zu stürmen und alles zu erledigen, sonder hier ist gefragt, nicht entdeckt und so zu seinem lautlosen Killer zu werden. An die Steuerung gewöhnt man sich recht schnell. Die Missionen finden immer in der Nacht statt, zusammen mit der passenden Musik verbreitet das Spiel eine schöne Atmosphäre.

David Thamm