XBOX 360  
 
FIFA Street 3
Preis: ca. EUR 60,-

Entwickler:
EA Sports BIG

Erschienen bei:
Electronic Arts

Hallo liebe Leser. Diesmal habe ich das Vergnügen, Euch eine Neuauflage des Altbewährten FIFA Street Klassikers vorzustellen. Dies ist nun der dritte Teil der Gamereihe. Das Spiel ist aus dem Hause EA Sports Big. Ziel ist es, sich mit den Fußballprofis der Welt in kleinen Straßenherausforderungen zu messen und am besten zu gewinnen. Na mal schauen wie weit Ihr kommt. Bildschirmtexte sind Deutsch, Sprachausgabe hängt von der Nationalität des Spielers ab.

Im Hauptmenü gibt es nicht so viel zum einstellen. Unter Mein FIFA Street lassen sich die Videokalibrierung, Steuerungshilfen, EA Trax und Spieleinstellungen verändern sowie die Mitwirkenden einsehen. Bei XBox Live können unter Mein Fifa Street Online die Karriere Statistiken, FAQ und Bestenlisten eingesehen werden. Ansonsten sind die üblichen Spiele anzutreffen. Einen anständigen Trainingsmodus gibt es hier auch. Dort lassen sich dann alle Tricks und Kniffe trainieren. Für die Mehrspielerfraktion stehen diesmal sogar zwei Register zur Auswahl.

Der eine wäre die schlichte Bolzplatzwahl, wo Spieler und ein Freund ein Pad schnappt und gegeneinander zockt. Beim Duell könnte schon mehr eingestellt werden. Die Regeln werden dann einzeln festgelegt in den einzelnen Gamemodi. Wie da wären Zeitspiel, Spielstand, Tordifferenz, Kopfbälle und Volley Schüsse, Gamebreaker und 5er Teams. Jedes der Spiele hat so seinen eigenen Reiz. Da lässt sich jetzt endlich mal feststellen, wer der wahre FIFA Street King in Eurer Clique ist. Jetzt Spielen ist ein schnelles Spiel gegen den Computer. Widmen wir uns nun der FIFA Street Challenge, welche so eine Art Karriere Modus darstellt. Die eigentlichen Spiele sind verschiedene Herausforderungen, die je nach Schwierigkeit und Team variieren.

Auf jeden Fall müssen pro Herausforderung zwischen vier und sechs Events bewältigt werden, wie z.B. soviele Tore wie möglich in einer vorgegebenen Zeit oder unter vorgegebenen Bedingungen zu erzielen. Eigene Teams oder Spieler können nicht kreiert werden. Es stehen also nur die originalen Stars in den Straßen- oder Nationalteams zur Verfügung. Die Spiele erfolgen 5 gegen 5 auf den unterschiedlichsten Bolzplätzen. Mal auf einem Hubschrauberlandeplatz und ein andermal auf einem Schulhofsportplatz. Viel Erfolg beim bewältigen der einzelnen Herausforderungen. Die Grafik des Games ist sehr gut und detailliert dargestellt. Vor allem die Spieler und ihre Bewegungen sind gut animiert. Aber auch die Sportplätze haben das ein oder andere Highlight für die Augen zu bieten. Der Hintergrund ist etwas schlicht geraten.

Das Einzige was auffällt ist, dass er sich hin und wieder mit der Musik bewegt. Ähnlich wie bei Def Jam Icon, für die, die es kennen. Die Ladebildschirme werden abwechselnd mit Künstlerentwürfen von Bolzplätzen oder hilfreichen Tipps zum Spiel überbrückt. Jedoch sind die Ladezeiten nicht sonderlich lang, so dass es kaum reicht, die Tipps zu lesen. Der Kommentator, der die Teams vorstellt hingegen hört sich etwas blechern an, ähnlich einem Roboter. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist der neue Soundtrack. Diesmal ist er etwas abgespacet. Viel Techno und vor allem viel zu stressige Mucke. Die Steuerung ist gut, aber an der Tastenbelegung muss ein wenig kritisiert werden. Sie lässt sich nämlich nicht verändern. Und das finde ich sehr schlecht. Ich finde, dass es jedem Gamer selbst überlassen sein sollte, welche Tasten er zum daddeln bevorzugt.

Mein Fazit zu dem Spiel ist so la la. Grafik und Bewegungen sind gut, jedoch finde ich dass das Game zu arcademäßig aufgezogen ist. Den Sound finde ich persönlich etwas zu schräg und dass keine Spieler oder Mannschaften erstellt werden können stört mich auch ein wenig. Wo bleibt da der Individualismus beim Spielen? Hinzu kommt noch, dass es gegen den Computer schnell langweilig wird. Für Leute, die XBox Live besitzen, gibt es ein paar Stunden länger Action und Spielvergnügen. Persönlich fand ich die Vorgänger des Games schon nicht besonders, aber in FIFA Street 2 konnten wenigstens eigene Spieler kreiert werden.

Milan Popovic