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Armies of Exigo

Preis: ca. EUR 35,-

Entwickler:
Black Hole Games

Erschienen bei:
Electronic Arts

Hmmmmm Echtzeitstrategie ist eigentlich nun nicht so mein Ding. Warcarft war so das einzige, was ich in der Richtung gemocht habe, aber okay wenn es sich hier um Fantasy-Echtzeitstrategie mit Elfen, Monstern, Rittern und Kreaturen der Finsternis geht, dann will ich mal nicht so sein. Ich werde mich also opfern und diese epische Schlacht ums Überleben kommandieren – und nebenbei natürlich auch für Euch testen.

In unserer Spielwelt, Exigo, herrschte jahrelang Frieden und Wohlstand – etwa so wie in der Bundesrepublik vor 10-15 Jahren – nun sehen Menschen sowie Biester ihrer bislang größten Bedrohung ins Auge. Nein nicht der Arbeitslosigkeit, sondern einer unheimlichen Macht mit dem mystischen Namen „Die Gefallenen“. Unsere Aufgabe als Spieler ist es nun, Armeen zu führen und glorreiche Schlachten in Wäldern, Flußtälern und last but not least natürlich in Höhlen und Katakomben der Unterwelt zu schlagen. Denn genau dort, im Untergrund, halten sich die bösen Buben auf. Die Presseinfo drückt es ziemlich präzise aus: „Armeen auf allen Seiten können tief in den Untergrund abtauchen, um sich ungesehen von Feinden fortzubewegen oder wieder an der Oberfläche auftauchen, um gewaltige Angriffe auf unvorbereitete Gegner zu starten. Der Spieler muss nie zuvor angewendete Kampf- und Verteidigungsstrategien einsetzen, um gegen die Angriffe aus allen denkbaren Richtungen gewappnet zu sein.“ – na dann Mahlzeit.

Zu diesem Zwecke werden von uns nun Armeen aus Rittern, Zwergen, Elfen und Gnomen kommandiert, fürs Grobe dürfen auch mal Oger oder Trolle ran – schließlich kämpft man gegen einen gemeinsamen Feind. Dieser wiederum hat eine Armee von Wüstlingen wie dunklen Elfen, gefallenen Kriegern und ausschwärmenden Insekten sowie diversem anderen schrecklichen Kreaturen der Dunkelheit rekrutiert – es kann also schmutzig werden... Das Spiel führt über eine Kampagne von drei Teilen und kann auch online gespielt werden mit bis zu 8 Spielern. Erwähnenswert ist natürlich, daß die Spielwelt interaktiv ist, was bedeutet daß z.B. Brücken gesprengt und Dämme zerstört werden können, um die Unterwelt zu überfluten. Es können auch Lawinen ausgelöst werden um den Feind zu überrollen, oder gar Lavaströme. Die Landschaft der Ober- und Unterwelt kann mit Hilfe von Minenarbeitern und dem Anwenden von Zaubersprüchern (die z.B. Erdbeben und Vulkanausbrüche auslösen) verändert werden. Oh last but not least bleibt natürlich noch zu sagen, daß ich das Spiel am Ende auf der Seite der Bösen gespielt habe oder um zurück zu unserem Beispiel vom Anfang zu kommen, ich war der Arbeitsminister....

Patrik Hodapp

Systemvroaussetzungen:
Windows 98/ME/00/XP
CPU 1,5 GHz
384 MB RAM
1,5 GB Festplattenspeicher
64 MB Grafikkarte
Soundkarte
DirectX 9.0