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Black & White

Preis: ca. EUR 20,-

Entwickler:
Lionhead Studios

Erschienen bei:
Electronic Arts

Nun ist es endlich da, das lang ersehnte und immer wieder verschobene Mega Spiel für den PC, "Black&White". Der Namen verspricht viel und die Macher noch mehr. Ein völlig neues Spielerlebnis erwartet den Spieler und außerdem soll es eine lernfähige Spielfigur (also so richtisch KI!) beinhalten.

Und das Ganze ist auch noch mit einer ausgeschmückten 3D Engine versehen worden die es in sich hat. Beim ersten Starten des Spiels wird man dazu aufgefordert, seinen Spielernamen einzugeben. Nach dieser "Formalität" startet ohne irgend ein weiteres Menü das Spiel sofort mit der Einleitung. Die Einleitung ist ein Mix aus Video und Interaktiver Animation von zwei kleinen Helfern, die über den Bildschirm flattern, und einem Anweisungen und Tip´s geben. Dazwischen ist man aufgefordert, die gerade gewonnen Informationen umzusetzen. Die zwei kleinen Helfer werden in Form von einem kleinen Engel und Teufelchen dargestellt, die recht unterhaltend wirken (meine Freundin benutzt beim Anblick solch gestalteter Figuren die Synonyme "herzig" oder "knuffig" falls Ich den weiblichen Lesern damit weiterhelfen kann). Zeitweise meinen es die Gehilfen aber zu Gut mit einem und man muss nun, ohne die Möglichkeit stoppen zu können, was da gerade passiert warten bis die beiden endlich fertig sind. Man kann zwar die Hilfe auf ein Minimum reduzieren, muss aber trotzdem bei jedem neuen Spiel durch einen gewissen Teil dieser Einleitungssequenz durch. Auch während des Spieles kommt es beim Aufrufen von Geschichtsrollen (das sind einzelne Aufgaben, die es zu Hauf gibt) zu Animationen, die nicht abgebrochen werden können. Nach einigen Übungen kann man sich dann endlich seine intelligente Spielfigur aussuchen. Diese sind nun wirklich was Besonderes, unzählige Details der Grafik und der Animation lassen das Herz höher schlagen. Aber das wirklich faszinierende sind vor allem die Eigenschaften der Figuren. Sie verfügen über Lernpotenzial! Zuerst einmal ist es nötig, die gewählte Kreatur zu erziehen. Es ist je nach Situation Erforderlich, die Kreatur zu belobigen oder zu züchtigen. Hier kann man schon abschätzen wie das so ist, wenn man mal später seine eigene Brut heranzieht. Außerdem sollte für genügend Essen und Schlaf gesorgt werden. Aber die Kreatur hat noch mehr drauf. Sie ist in der Lage zu lernen, gewisse Aufgaben auszuführen. Das ist beim Aufbau des eigenen Volkes von Nutzen. Im Laufe des Spiels lernt die Kreatur immer mehr dazu und ist in der Lage, Zauber und Wunder zu bewirken, außerdem muss Sie öfters mal in den Ring, um Gegner zu bezwingen. Es stehen übrigens 3 verschiedene Kreaturen zur Auswahl. Der Tiger, der Affe oder die Kuh. Alle drei Wesen haben verschiedene Fähigkeiten. Die Kuh ist gelehrig, der Affe intelligent und der Tiger stark. Da fällt die Wahl natürlich schwer, da jede Kreatur ihre Vor- und Nachteile hat und zudem alle einfach wunderbar gestaltet sind. Ist das Vieh erst einmal trainiert, so kann es losgehen, die ganze Welt zu erobern, um alleine zu herrschen. Ob als Fidel Castro oder Dalai Lama ist Euch überlassen. Wie auch immer, wer gerne Gott spielt oder sich einfach mal an einer komplexen Spiele-Engine erfreuen möchte kommt an Black&White nicht vorbei. Aber Vorsicht! Damit das Spiel mit optimaler Performance läuft sind ein P3 900MHz CPU, 256MB RAM und ein 64MB DDR Grafikbeschleuniger mit T&L Engine von Nöten.

DJ 666

Systemvoraussetzungen:
Windows 95/98/ME/00/XP
CPU 350 MHz oder höher
64 MB RAM
4-fach CD-ROM-Laufwerk
Direkt 3D Grafikkarte mit 8 MB
600 MB HD-Speicherplatz

 
     
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