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Hot Dogs Hot Girls

Preis: ca. EUR 35,-

Entwickler:
Fuzzy Eyes

Erschienen bei:
Trend Verlag

In „Hot Dogs – Hot Girls“ habt Ihr die Aufgabe, in drei amerikanischen Metropolen der King unter den Fastfood Verkäufern zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen reicht es natürlich nicht aus, ein sauberes Lokal, schmackhaftes Schnellfutter und ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis zu haben!

Nein, um der King of Dog oder Würstchen oder wie auch immer zu werden müsst Ihr dem gemeinen Volk schon einen etwas anderen Kaufreiz anbieten. Streng nach dem Motto „Das Auge isst mit“ dürft bzw. müsst Ihr in „Hot Dog – Hot Girls“ mehr oder minder bekleidete Bunnys hinter die Ladentheke stellen um den Verkauf Eurer Ware anzukurbeln. Der Spielverlauf geht folgendermaßen. Zuerst kauft man sich auf einer schnöden Übersichtskarte in einem Bezirk der Stadt ein Lokal, stattet dieses mit Gerätschaften wie Mikrowelle und Kühlschrank aus, holt sich beim Großhändler das zu verkaufende Fastfood und stellt anschließend das Verkaufspersonal ein.

Jedes Hot Girl hat verschiednen Basis Werte, die sich im Laufe des Spiels durch teure Geschenke Eurerseits oder einer Fortbildung noch steigern lassen. Den Rest des Spiels verbringt Ihr mit dem Einkauf der Speisen oder kaufen neuer Outfits für die Mädels. Denen müsst Ihr bei der Arbeit über die Schulter schauen und hin und wieder die Anweisung zum Reinigen von Lokal und Gerätschaft geben. Das Lokal kann noch um vier Stufen ausgebaut werden was zur Folge hat, dass man mehr Speisen anbieten und mehr Küchengerät und Personal anschaffen muss. Ab und zu sollen gelegentlich auftauchende Minispiele für Abwechslung sorgen. Dann müsst Ihr mit Tellern nach Einbrechern schmeißen oder mit dem Heli feindliche Ufos, welche Euch die Kunden vergraulen wollen, abschießen. Wirklich Spaß macht das aber nicht. Dafür ist die Installation des Spiels recht umständlich und muss ebenfalls umständlich über Internet oder Telefon freigeschaltet werden.

Fazit: Seien wir doch mal ehrlich. In der Wirklichkeit wäre eine kurvenreiche und äußerst knapp bekleidete Service-Dame doch eher ein Hindernis. Wie um alles in der Welt sollte ein normaler Mann bei solch einem Anblick noch an Essen denken, geschweige denn eine halbwegs vernünftige Bestellung aufgeben können! Ähem…jetzt aber ernsthaft. Bessere Wirtschaftssimulationen gibt es nun wirklich genug, da können auch die hölzern animierten heißen Mädels nichts mehr dran reißen.

Sven Eggen

Systemvoraussetzungen:
Windows 98 SE/ME/2000/XP
CPU mit 800 MHz
256 MB RAM
32 MB Grafikkarte
1,5 GB HD