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Medal of Honor - Allied Assault

Preis: ca. EUR 25,-

Entwickler:
EA Los Angeles

Erschienen bei:
Electronic Arts

Der Ego-Sooter Medal of Honor versetzt Euch mitten in die Wirren des zweiten Weltkriegs. Als Lt. Mike Powell ist es Eure Aufgabe, einen bedeutenden Beitrag zum Sieg gegen die deutsche Wehrmacht zu leisten.

Die Aufträge reichen von Schleichmissionen hinter feindlichen Linen, wo es U-Boote zu sprengen und geheime Dokumente zu stehlen gilt, bis zum berüchtigten Angriff der Alliierten auf Omaha Beach (Der Soldat James Rayn lässt herzlich grüßen). Überhaupt scheinen sich die Entwickler einige Inspirationen von der oscar-gekrönten Filmvorlage geholt zu haben, was dem Geschen eine ungeheure, ja schon fast cineastische Atmosphäre verleiht. Im Verlauf einer Mission halten Euch neue Ziele und die intelligent agierenden Gegner auf Trab. Bei einigen Aufträgen bekommt Powell zusätzliche Hilfe von befreundeten Alliierten, welche sich jedoch in manchen Situationen nicht clever genug Verhalten. Mit einem Fernglas ausgerüstet lassen sich sogar Luftangriffe auf feindliche Stellungen und Panzer befehligen. Obwohl meist auf Schusters Rappen unterwegs, bestreitet Ihr hin und wieder auch eine Fahrt mit dem Jeep, wobei Ihr das auf der Ladefläche montierte MG übernehmt, oder steigt in einen geklauten Tiger Panzer. Realismus wird bei Medal of Honor groß geschrieben. Auf übertrieben große Gegenerscharen wurde verzichtet, dafür verhalten sich die gegnerischen Einheiten um so cleverer. Sie gehen bei Beschuss sofort in die nächst mögliche Deckung, schlagen Alarm, geben sich gegenseitig Feuerschutz, schmeißen Handgranaten zurück und schießen sehr zielgenau. Im Waffenarsenal darf deshalb auch kein Fusionswerfer oder eine ähnlich übertriebene Wunderwumme erwartet werden. Sämtliche Schießprügel, die im Spiel vorkommen, wurden auch im zweiten Weltkrieg abgefeuert und unterscheiden sich in punkto Rückschlag, Zielgenauigkeit und Magazingröße deutlich voneinander. Außer dem zugegeben etwas zu kurz geratenem Kampagne-Modus könnt Ihr Euch natürlich auch über LAN und Internet packende Kämpfe mit bis zu 32 Spielern auf 11 Karten austragen. Dank genialer Grafik, bombastischen Sound, intelligent designter Level sowie Aufträge und nicht zuletzt gut durchdachtem Gameplay, erreicht das Spiel eine unglaubliche dichte Atmosphäre, welche es von anderen Ego-Sootern deutlich hervorhebt. Für Fans des Genres ein Top-Titel, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Sven Eggen

Systemvoraussetzungen:
Windows 95/98/200/ME/XP
Pentium II 450 MHz
128 MB Ram
1,2 GB Festplattenspeicher
16 MB Grafikkarte

 
     
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