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The Elder Scrolls III - Morrowind

Preis: ca. EUR 20,-

Erschienen bei:
Ubi Soft

Alles beginnt auf einem Schiff, irgendwo vor der Insel Morrowind, ein Mitgefangener erzählt Dir, daß Du jetzt wohl freigelassen wirst. Und das alles auf Befehls des Imperators der Dich wohl für grösseres benötigt. Kurz danach fragt man Dich nach Deinem Namen und so fängt das Spiel nach und nach mit der Generation des Charakters.

Als nächstes erkundigt man sich nach Deiner Herkunft und spielerisch legt man so auch die Rasse fest, danach wird man zum Aufseher der Insel gebracht und nach seinem Beruf, sprich der Klasse, gefragt. Hier bietet sich dem Spieler später nocheinmal die Möglichkeit alle eingegebenen Werte anzusehen und gegebenfalls zu berichtigen. Interessant wird die Klassenwahl, die sie entweder durch beantworten von Fragen vom PC vorgeschlagen wird, aus einem vergefertigten Klassensystem gewählt werden kann oder einfach selbst kreiert werden kann. Kurz um, jeder kann genau das machen was er am Liebsten in einem Rollenspiel tut. Überhaupt bietet Morrowind eine Menge Auswahlmöglichkeiten. Zwar gibt es einen Endgegner und damit auch ein Ziel wie in den vorherigen Elderscrolls Spielen, ansonsten heisst es aber ganz klar, (fast) nichts ist unmöglich. Es liegt in der Hand des Spielers, von allen gefürchtet zu sein oder ein Freund des Volkes zu sein. Seinen Lebensunterhalt mit Handel und dem Erfüllen von Aufträgen zu verdienen oder alles mitgehen zu lassen was nicht niet- und nagelfest ist und für ein paar Goldstücke auch den einen oder anderen unliebsamen Zeitgenossen ins Jenseits zu befördern. Sicherlich stellen die Kämpfe in Morrowind einen grossen Teil der Action dar, man kann sich aber zum Grossteil mit List oder Diplomatie weiterhelfen. Gekämpft wird übrigens mit der Maus, die im Grossen und Ganzen auch zum Steuern des alten Egos benutzt wird. Dies geschieht im Zusammenspiel mit der Tastatur. Am Anfang ist dies ein wenig gewöhnungsbedürftig, geht einem aber sehr schnell sehr flott von der Hand. Die Ansicht unseres Heldens ist normalerweise aus der Ich-Perspektive wie man sie auch von Egoshootern kennt. Das Drücken der Tab-Taste, lasst uns aber den Helden von hinten aus einer Art Folgekamera sehen. Die Graphik von Morrowind hat es in sich, die virtuellen Bewohner von Morrowind wirken sehr echt und die Animation sehr sehr real. Auch die Landschaft ist sehenswert, wenn man auch beim Durchwandern der Insel sehr schnell feststellt, das etwas mehr Abwechslung in der Flora nichts geschadet hätte. Der einzige Nachteil sind die relativ hohen Systemvoraussetzung. Zwar läßt sich Morrowind auch auf einem kleineren System spielen büßt dann aber in Performance, Framerate etc. einiges ein. Wer also z.B. die tollen Wettereffekte mit der höchsten Sichtweite am Horizont geniessen will und Wasser, daß auch wie Wasser aussieht und spiegelt wird einiges an Rechen- und Grafikkartenpower benötigen! Das bemerkenswerte an Morrowind ist aber sicherlich der nicht lineare Spielablauf, der dem Spieler neben dem linearen Hauptauftrag sehr viel Zeit und Möglichkeiten läßt in die Welt von Morrowind einzutauchen. Erfreulich ist auch, das fast alles wie im richtigen Leben funktioniert, will man z.B. eine verschlossene Tür oder Truhe öffnen nimmt man einfach den passenden Schlüssel oder noch besser einen Dietrich in die Hand und klickt auf des Ojekt der Begierde. Sehr praktisch ist auch das Inventar man kann alles in Fenstern sehen, die ähnlich wie bei Windows größer und kleiner gezogen werden können oder auch ganz weggeklickt werden können. Nett ist auch, das fast jeder Austrüstungsgegenstand auch wirklich das eigene Aussehen verändert! Ähnlich funktioniert alles im Spiel, so daß man sich schnell in der Welt von Morrowind zurechtfinden kann und direkt in Ihren Bann gezogen wird!

Patrik Dominik Hodapp

Systemvorraussetzungen:
Windows Me/98 mit 128 MB RAM oder
Windows XP/2000 mit 256 MB RAM
CPU 500 MHz
8fach CD/DVD Laufwerk
1 GB Festplattenspeicher
32MB Direct 3D-Grafikkarte
Tastatur und Maus

 
     
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