Archiv>> PC  
 
Need for Speed - Underground

Preis: ca. EUR 40,-

Entwickler:
EA Black Box

Erschienen bei:
Electronic Arts

Testdrive hieß das Spiel damals, das mich so fasziniert hatte. Es galt mit ganz „normalen“ Straßenwagen über den Asphalt zu jagen und zu vermeiden, von der Polizei gestoppt zu werden. Später wurde diese Idee dann in der Need For Speed Reihe aufgegriffen und seit dem gibt es regelmäßige Updates dieser Serie.

Besagte Neuerscheinungen sind fast immer ein Pflichtkauf für Rennspielfreunde und Adrenalin-Junkies. Im aktuellen Teil der Reihe darf auch wieder kräftig Gummi gegeben werden und mit Boliden der Hersteller Mitsubishi Motors, Subaru, Toyota und einigen anderen über die Piste gejagt werden. Insgesamt sind im Spiel zwanzig Wagen lizenziert. Für Erfolge also gute Zeiten, es gibt Bares in den über 100 Events mit dem man Updates für die Topwagen kaufen kann. Diese Einkäufe wirken sich dann im Spiel tatsächlich auch auf das Aussehen oder Leistung der im Spiel enthaltenen Wagen aus. Auch die Einbauteile haben es in sich, sie bergen schier unendliche Kombinationsmöglichkeiten und enthalten lizenzierte Teile von z.B. AEM Inc., Audiobahn, Bilstein, Dazz Motorsport, DC Sports, Eibach, Enkei, GReddy Performance Products Inc., HKS, Holley, Injen, Jackson Racing, MOMO, Neuspeed, Nitrous Express Inc., O.Z, PIAA, Skunk2 Racing, Sparco, StreetGlow und Turbonetics Inc. Man hat also die Möglichkeit sein „Spielzeug“ nach eigenen Wünschen zu gestalten – ganz wie im richtigen Leben. Natürlich dürfen mit wachsenden Erfolgen auch neue Strecken und Wagen freigeschaltet werden, während sich der Ruf in der Szene stetig verbessert. Doch vor den Lohn hat der liebe Rennstreckengott den Schweiß gesetzt. Nasse Hände sind vorprogrammiert, wenn man aufs Treppchen, also auf die vorderen Plätze gelangen will. Es bedarf schon fahrerischem Können um zu bestehen – wer „The Fast and The Furious“ gesehen hat, weiß in etwa von was ich spreche. Den Untertitel Underground trägt das Spiel, weil diesmal ein Großteil der Rennen in nächtlichen Umgebungen stattfindet. Diese Events sind das Herzstück der Straßenwettbewerbe. Es gilt, kräftig auf die Tube zu drücken und Nachts die Straßen unsicher zu machen, das Ganze erinnert mich irgendwie an die „Mischief Destroy“ Video Serie aus den USA. Es geht darum, sich Respekt zu erarbeiten um schließlich irgendwann zur Elite der Straßenrennen-Szene zu gehören. Eine Herausforderung der Besten der Besten in jeder Disziplin. Zu diesen Events zählt unter anderem Drag Racing. Dabei wird mit drei anderen Fahren gestartet und immer am Limit gefahren bis zum Ziel. Daneben gibt es noch Street Racing. Es gilt in der Stadt von a nach b zu kommen. Dabei sollte man natürlich immer mit Dynamik und der Höchstgeschwindigkeit zu Werke gehen und dabei nach Möglichkeit auch noch den schnellsten Weg zum Ziel wählen bzw. finden. Graphisch kommt das Ganze einmal mehr brillant daher, man fühlt sich teilweise wirklich in die urbane Nacht der Großstadt versetzt. Kein Wunder, denn die verschiedenen nächtlichen Umgebungen der Stadt wurden anhand zahlreicher realer Städte detailliert nachmodelliert. Übrigens hat ein für den OSCAR nominierter Hollywood-Experte für visuelle Effekte dem Programmierer Team dabei unter die Arme gegriffen, ein – wie es der Hersteller sagt - „neues Gefühl für Geschwindigkeit“ zu entwickeln. Die im Spiel integrierte „Sammlung hochrangiger Musikstücke“ trägt zur fantastischen Atmosphäre des Spiels bei.

Patrik Dominik Hodapp

Systemvoraussetzungen:
Windows 98/ME/2000/XP
Pentium III 700 MHz
128 MB RAM
2 GB Festplattenspeicher
32 MB Grafikkarte