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Sacred

Preis: ca. EUR 40,-

Entwickler:
Ascaron

Erschienen bei:
Take 2 Interactive

Ich habe lange auf dieses Spiel gewartet und konnte es kaum erwarten, Sacred endlich in den Händen zu halten. Das Action Rollenspiel spielt im Fantasieland Ancaria und man darf sich einen Helden aussuchen um das Land vor dem Bösen zu retten.


Das Ganze funktioniert nach dem Diabolo-Prinzip – was da heißen will: Jagen und sammeln. Zur Wahl stehen dazu sechs Charaktere, als da wären: Gladiator, Dunkelelf, Kampfmagier, Waldelfin, Seraphim und - besonders bei Nacht spektakulär weil glühwürmchenartig - die Vampirin. Je nach Gusto kann man sich nun den, oder die, für den eigenen Spielstil am meisten geeigneten Nah- und Fernkämpfer, Magiebegabten oder Muskelpaket aussuchen. Der Gewählte Charakter entwickelt sich im Laufe des Spiels dann weiter und verbessert seine Charakterwerte (Stärke, Charisma, psychische und magische Regeneration etc.), auch zwei berufsspezifische Fähigkeiten wie Waffenkunde, Meditation, Klingenkampf oder Vampirismus im Zuge der künftigen Levelaufstiege.
Das Spiel besteht neben der Hauptaufgabe auch aus zahlreichen Nebenquests und am Anfang gibt es ein kurzes Tutorial für Einsteiger – so dass rasch eingestiegen werden kann.

Die Grafik wird aus der Isoperspektive dargestellt und hat mich doch sehr enttäuscht, das Ganze hat mich ein bisschen an Divine Divinity erinnert, das ebenfalls ein sehr gutes Spielprinzip hatte, aber leider grafisch absolut nicht mehr Up To Date war – ähnlich verhält es sich auch mit Sacred. Man muss aber sagen, dass es möglich ist, näher ans Spielgeschehen heranzuzoomen, nämlich gleich dreifach. Das wertet die Grafik dann doch merklich auf. Ansonsten ist die Bedienung mittels Hotkeys recht einfach. So können Tränke, Zauber und Specialmoves leicht ausgeführt bzw. konsumiert werden. Sehr nützlich ist auch die „los sofort alles einsammeln“ Taste – damit auch wirklich nichts vergessen wird. Inventarteile können später natürlich verkauft oder in einem mittelalterlichen Schließfach in größere Städten – dem so genannten Heldenfach – abgelegt werden. Die Spielwelt selbst ist sehr umfangreich und es gibt allerlei gute und schlechte Bewohner mit denen verbal und kampftechnisch interagiert werden kann. Je nach Wahl des Charakters stellt man sich Aug in Aug dem Feind, lockt einzelne Monster aus ihrem Verband an einen „ruhigen“ Ort und lässt durchschlagende Spezialschläge oder farbenprächtige Zauber sprechen. Pausieren lassen sich die Scharmützel nicht – ist halt wie im richtigen Leben. Die KI lässt sich wohl mit Diabolo vergleichen, Monster stürzen sich ohne Rücksicht auf Verluste im Rudel auf den Spieler – Gegnergruppen mit Fernkämpfern/Nahkämpfern sind da schon etwas schwerer.

Patrik Dominik Hodapp

Systemvoraussetzungen:
Windows 98SE/2000/ME/XP
Pentium III 800 Mhz(oder vergleichbar)
256 MB RAM
DirectX-8-fähige Grafikkarte mit 16 MB
DirectX-fähige Soundkarte
4-fach CD-ROM-Laufwerk
2 GB Festplattenplatz