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Terminator 3 -
Krieg der Maschinen

Preis: ca. EUR 35,-

Erschienen bei:
Atari

Mit Terminator 3 – Krieg der Maschinen setzt Atari auf einen der erfolgreichsten Hollywoodstreifen der Kinowelt und hofft damit bei vielen Gamern zu punkten. Doch Vorsicht: Nicht alles ist Gold was glänzt!

Zu Beginn des Spiels stehen einem zwei Hauptauswahlpunke zur Verfügung. Diese unterscheiden sich in Einzelspiel und Multiplayerspiel. Wobei aber eigentlich beide Punkte zum gleichen Ziel führen. Nun kann man sich noch eine Karte und einen Charakter aussuchen, und schon beginnt die Schlacht. Was leider völlig fehlt ist eine Story und verschiedene Spielmodi. Bei den beiden verfügbaren Modi ist nur ein Unterschied festzustellen: Die Gegner sind entweder von Menschenhand gesteuert oder werden vom Computer gelenkt. Ansonsten sind die Maps und Spielziele identisch. Hat man sich also für einen Modus entschieden, könnte es eigentlich losgehen, doch Moment: Erst einmal müssen wir die extrem lange Ladezeit überbrücken und uns Anfangs noch mit der ruckelnden Engine begnügen, die noch eine Zeit lang alle Daten lädt. Man könnte fast davon ausgehen, dass die Engine in einer Beta-Phase hängen geblieben ist. Rennt Ihr beispielsweise um eine Ecke, an der Ihr vorher noch nicht gewesen seid, lädt die Engine erneut neu und das Spiel ruckelt mal wieder vor sich hin. Das hat auch zur Folge, dass man einen Dead nicht vermeiden kann weil man schlichtweg nicht darauf reagieren kann bzw. man selber schon, nur die Engine nicht. Wenn Ihr Euch zu Begin für einen Charakter der Gattung Mensch entschieden habt, könnt Ihr Euch jetzt auf einen harten Überlebenskampf freuen, denn obwohl die Maschinen sich bewegen, als wären sie die ersten Prototypen von lauffähigen Robotern, sind sie sehr treffsicher und man kann froh sein, wenn man ein paar Minuten heil überlebt. Wenn man stattdessen als Maschine beginnt, kann man so gut wie jedes Spiel für sich entscheiden. Diese Tatsache schließt darauf, dass in Sachen Kräfteverhältnisse kein Wert auf Gleichberechtigung gelegt wurde. Das einzige, was eventuell positiv auffällt ist die Soundkulisse, die ein Feeling vermittelt, als stehe man wirklich live in so einer Schlacht. Wobei hier auch wieder kurz die Musik bemängelt werden könnte, denn den eigentlichen Terminator-Soundtrack bekommt man nicht zu hören. Die Steuerung von Terminator 3 basiert auf der altbewährten WASD-Steuerung und ist aber zusätzlich noch eigens konfigurierbar. Alles in allem ist Terminator 3 ein weiterer Flop in der Ego-Shooter Welt......

Tobias Mast

Systemvoraussetzungen:
Windows 98/ME/200/XP
Pentium III 1 GHz
128MB RAM
1GB Festplattenspeicher
4x CD-ROM
64 MB Grafikkarte
Soundkarte