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Syphon Filter:
Dark Mirror
Preis: ca. EUR 45,-

Erschienen bei:

Sony Computer Entertainment


Nachdem Solid Snake und Sam Fisher die PSP-Bühne bereits betreten haben, tut dies ihnen nun der Spion Gabe Logan nach. Er ist der Hauptdarsteller in Syphon Filter – Dark Mirror. Nachdem der letzte Teil auf der Playstation 2 doch mehr schlecht als recht war, nutzen die Entwickler nun die neue Plattform PSP, um ihrem Spiel neue Impulse zu schenken.

In seinem neuen Abenteuer muss er sich mit der Terrortruppe Red Section herum schlagen. Diese Herrschaften drohen damit, eine ganze Ölraffinerie in die Luft zu sprengen. Doch bevor wir nun einsteigen kurz noch zu den weiteren Möglichkeiten bei Syphon Filter: Dark Mirror. Im Hauptmenü angekommen sollte sich der Spieler zuerst ein Profil erstellen. Danach kann er entweder ein Einzelspiel starten oder gegen menschliche Gegner im Mehrspieler-Modus ein Spielchen wagen. Konzentrieren wir uns nun aber auf den Einzelspieler-Modus.

Bei diesem ist es zu Beginn ratsam, sich dem Ausbildungs-Modus anzuschließen, da hier auf die Steuerung und Fähigkeiten unseres Helden näher eingegangen wird. Der Story-Modus ist das Herzstück des Spiels. Insgesamt gibt es acht Missionen, welche außerdem noch in Unterkapitel aufgeteilt sind. Jedes abgeschlossene Kapitel sowie jede Mission wird bewertet nach Trefferquote etc. In einem weiteren Modus, dem Missions-Modus, hat der Spieler nun die Möglichkeit, jede abgeschlossene Mission bzw. Kapitel noch einmal zu spielen, um vielleicht diese/s besser abzuschließen, so dass wir dadurch im Menüpunkt „Gesperrte Dateien“ Bonusmaterial erhalten. Ihr seht schon, dass bei Syphon Filter: Dark Mirror einiges drin steckt.

Das Ganze hört sich vielleicht jetzt ein wenig kompliziert an, ist es aber durchaus nicht, zumal die Menüführung prima gelöst ist. Sehr übersichtlich! Natürlich bekommt der Spieler schöne Zwischensequenzen während des ganzen Spiels geboten. Auch werden die Ladezeiten vor jedem Einsatz mit jeder Menge Details zum anstehenden Kapitel überbrückt. Auf jeden Fall begeben sich Gabe Logan und Lian in Richtung Ölraffinerie. Dies wird Euch mit einer exzellenten Sequenz gezeigt. Sehr beeindruckend! Ab sofort seid Ihr mit Teresa per Funk verbunden. Sie gibt Euch Anweisungen und Tipps zu anstehenden Aktivitäten. Selbstverständlich kommt noch die eine oder andere Person hinzu, jedoch möchte ich wie gewohnt nichts von der Story verraten. Steigen wir nun aber endgültig ins Spiel mit ein. Schon beim ersten Anblick der Spiele-Grafik staunte ich nicht schlecht, denn diese ist wirklich extrem gut ausgefallen.

Schöne Texturen und jede Menge Details wie z.B. Schneefall. Man bedenke, das wir einen Handheld vor uns haben, und keine PS2. Auch die Gegner-KI ist nicht zu unterschätzen. Die Schurken rennen nicht blind auf Euch zu, sondern sie verstecken sich hinter Kisten. Auch kann es vorkommen, dass sie sich auf die andere Seite hechten, so á la Matrix. Manche tragen sogar eine schusssichere Weste. Also am Besten immer auf den Kopf zielen, um den gewünschten Erfolg zu haben. Kommen wir nun zur Steuerung von Gabe Logan. Lenken lässt sich der Gute mit dem Analog-Stick. Das Steuerkreuz ist mit Waffenwechsel, Sichtgerätewechsel und weiteren Funktionen belegt. Mit den vier Buttons schwenkt und zielt Ihr auf Eure Feinde. Mit der rechten Schultertaste feuert Ihr Eure Waffen ab. Mit der linken Schultertaste könnt Ihr mit dem Scharfschützengewehr den Feind anvisieren.

Als nächstes drückt Ihr das Steuerkreuz nach oben und schon zoomt Ihr Euren Widersacher näher heran. Die Steuerung ist schon recht komplex ausgefallen und bedarf einiges an Eingewöhnung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist auch, dass Ihr nicht blind durch die Levels rennen sollt sondern Euch am Besten in der Hocke und langsam fortbewegt. Denkt einfach an den guten Sam Fisher. Rennt Ihr durch die Missionen, kann es Euch schon passieren, dass plötzlich drei oder mehr Feinde vor Euch stehen und dann habt Ihr schlechte Karten. Gabe Logan kann sich auch gekonnt an Wände anlehnen um dann ganz lässig um die Ecke zu schauen. Also ich muss sagen, dass mir Syphon Filter: Dark Mirror wirklich gut gefallen hat. Hier stimmen die Optik, das Gameplay und hinzu kommt noch die gute Story. Auch bei der Soundkulisse haben die Entwickler gute Arbeit geleistet. Die Dialoge sind typisch für ein Agenten-Spiel. Mit Syphon Filter: Dark Mirror ist den Entwicklern ein großer Wurf gelungen. Nicht nur Action-Fans sollten hier einen Blick riskieren. Es lohnt sich….

Michael Birkle