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Brute Force
Preis: ca. EUR 60,-

Entwickler:
Digital Anvil

Erschienen bei:
Microsoft Game Studios

Brute Force handelt es um einen weiteren Titel, der exclusiv für die Xbox auf den Markt kommt. In diesem Action-Spiel könnt Ihr sowohl alleine als auch im Team zocken bzw. ballern. Für die Entwicklung waren keine geringeren als die Microsoft Game Studios zuständig, welche auch im übrigen vor kurzem für den PC-Hit Freelancer verantwortlich waren.

Bei Brute Force setzen sie voll auf Teamgeist. Mittels Xbox-Live lassen sich übrigens neue Levels herunterladen. Für alle Multiplayer-Spieler unter Euch schlägt nun die Stunde, denn bei Brute Force könnt Ihr mit bis zu vier Spieler im Deathmatch oder im Team-Modus spielen. Es lassen sich sogar Xboxen verlinken. Widmen wir uns nun jedoch dem Einzelspieler-Modus, in welchem Ihr mit Tex beginnt. Willkommen in der neu zusammengestellten 23. Sondereinheit, welche den Titel Brute Force trägt. Nun müsst Ihr die Menschheit mal wieder vor der Übernahme durch böse Buben retten. Zu Beginn wird dem Spieler die Steuerung des Helden nähergebracht. Die Feinde erlauben es Euch zu Beginn, an der Steuerung rum zutüfteln. Der Joypad ist mächtig mit Funktionen belegt. Es lassen sich z.B. durch längeres Drücken des blauen X-Buttons die feindlichen Waffen aufnehmen. Gelenkt wird der Charakter mit dem linken Analog-Stick.

Mit dem rechten Stick lässt sich die Kamera frei schwenken. Drückt Ihr diesen Stick, so ist es Euch möglich, mit der richtigen Waffe im Anschlag eine Zoom-Funktion zu aktivieren. Mit den beiden L- und R-Tasten feuert Ihr die Waffen sowie die Granaten ab. Das eigentliche Highlight von Brute Force ist jedoch der Wechsel zwischen vier verschiedenen Charaktern während des Spiels. Da wäre zu Beginn Tex, ein muskelbepackter Söldner, á la Arnold Schwarzenegger. Als nächstes stösst dann ein kräftiger Alien hinzu, welcher den Namen Brutus trägt. Danach folgen ihnen noch die beiden Damen Hawk und die Scharfschützin Flint. Selbstverständlich hat jede Figur seine besonderen Fähigkeiten (wird ausgelöst durch Drücken des weissen Buttons)! Die Spielfigur, welche Ihr steuert, läuft immer voraus und die anderen drei folgen Euch auf Schritt und Tritt. Es lassen sich aber auch einzelne Befehle erteilen. Zwischen den einzelnen Missionen bekommt Ihr schöne Rendersequenzen zu sehen, in welchen Eure Missionsziele näher erläutert werden. Die Waffenauswahl kann sich bei Brute Force auf jeden Fall sehen lassen.

Egal ob eine Handfeuerwaffe oder die Rail-Kanone, wer bei Brute Force überleben will, darf nicht lange überlegen, sondern bitte sofort abdrücken. Auch die Gasgranate und die Splittergranate haben es in sich. Kommen wir nun aber zur technischen Seite des Titels. Die Zwischensequenzen sind auf jeden Fall nett anzuschauen. Die Grafik im Spiel wirkt auf mich ein wenig zu künstlich. Es fehlen die naturgetreuen Farben und irgendwie das Leben drum herum. Der Spielablauf ist auch ein wenig linear, denn durch den gelb anzeigenden Punkt auf dem Radar könnt Ihr Euch gar nicht verlaufen. Zum Gameplay selber sei gesagt, dass die freischwenkbare Kamera mir des öfteren Probleme bereitete. Ach ja, gespielt wird aus der Third-Person-Ansicht. Am Besten hat mir Brutus gefallen, besonders seine spezielle Fähigkeit, mit welcher er Feinde in Verstecken entdeckt und diese dann einfach überrennt. Seine Sicht erinnert ein wenig an den Film Predator. Cool! In den einzelnen Missionen gibt es leider keine Speicherpunkte, was bedeutet, dass erst nach jeder vollendeten Mission die Speicherung automatisch geschieht. Im übrigen wird jede Mission bewertet. Also gut Zielen! Alles in allem ist Brute Force ein guter Action-Titel bei welchem die Taktikelemente ein wenig zu kurz kommen. Auf jeden Fall anspielen……

Michael Birkle

Features:
Spieler 1-4
Memory Unit
System Link 1-8 Spieler
Dolby® Digital-Unterstützung

Xbox-Live:
Downloads